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Montag, 30. April 2012

Langes Band oder Riemen von links auf rechts drehen

Was habe ich mir beim Herstellen von langen Bändern - zum Beispiel für Taschenriemen - schon einen abgebrochen, um die zunächst auf links genähten langen Röhren auf rechts zu drehen, den Stoff langsam durch die Röhre zu friemeln. Jedes Mal frage ich mich, was meine Oma wohl für eine Technik angewandt hat, wenn sie dafür - laut Berichten meiner Mutter - einen Kochlöffel verwendet hat, und jedes Mal finde ich mich wieder, den Kochlöffel durch die Stoffröhre schiebend, hin und her drehend, verständnislos mir selbst gegenüber: Und jetzt? 

Also habe ich mich heute mal hingesetzt und vielleicht das erste Mal darüber nachgedacht, ob mir nicht eine eigene Technik einfällt. Und siehe da, wenige Minuten nachedem ich noch den Kochlöffel aus der Küche geholt hatte, waren zwei Taschenriemen von je ca. einem Meter fertig. Und das ging so:


  1. Einen stabilen Faden einfädeln und am Rand des Stoffes mit einem Knoten befestigen. 
  2. Die Nadel mit dem Faden durch die Stoffröhre führen
  3. Die Röhre wird dabei, je nachdem wie lang sie ist, zur Zieharmonika. Jetzt kann dem Anfang der Röhre, wo der Knoten sitzt noch ein bisschen nachgeholfen werden, dass er nach innen gewölbt seinen Weg durch die Röhre findet. 
  4. Immer oben am Faden ziehen und den aufgerafften Stoff nach unten hin wegziehen.
  5. Irgendwann kommt das untere Ende der Röhre mit dem Knoten am entgegengesetzen Ende wieder hervor. Ab jetzt wird es noch leichter, den oberen über den unteren Stoffteil wegzuziehen.
Das ist sicher nur eine Methode, aber solange ich weiterhin zu faul bin danach zu googeln, wird das meine bleiben. Ich hoffe das funktioniert auch bei feineren Stoffen ähnlich. Die Tasche zum Riemen gibt es hier natürlich auch bald zu sehen.
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Dienstag, 8. November 2011

Do it Yourself - Nähanleitung für Stoffgürtel


Manche Dinge sehen auf den ersten Blick so easy aus, am Ende haben sie dann aber doch für einen Anfänger wie mich ihre Tücken. Die größte Herausfoderung für mich ist beim Nähen immer wieder die Exaktheit, mit der gearbeitet werden muss, damit das Vorhaben gelingt. Dieser Stoffgürtel mit einem Gummiband ist mal wieder ein gutes Beispiel. Wird der Stoff zu eng zusammengenäht faltet sich innen das Gummiband, ist er zu weit rutscht der Stoff zu stark. Das hat mich so viel Zeit gekostet, dass ich einen ganzen Monat nicht zum Bloggen gekommen bin.

Und so geht's im Einzelnen:

1. Schritt: Maß nehmen
Wo soll der Gürtel sitzen, in der Hüfte, in der Taille, über der Brust, unter Hals? Das perfekte Maß kann bei jedem anders ausfallen.
Das Gummiband sollte dann natürlich etwas kürzer zugeschnitten werden als das genommene Maß. Der Stoff, der letztlich darumgespannt wird, kann etwa doppelt so lang sein wie das Gummiband und natürlich doppelt so breit plus Nahtzugabe zugeschnitten werden.  

2. Schritt: Stoffschlauch nähen


Es wird also unter Umständen ein sehr langes Stück Stoff gebraucht, das zu einem Schlauch auf links zusammengenäht wird. Die Naht muss nun sehr genau der Breite des Gummibandes entsprechend angesetzt werden. Bei mir 5,5 cm. Wer von Anfang an exakt schneidet, der hat es dann auch beim Nähen leichter, viel Spielraum ist hier nicht.


3. Schritt: Anschnallen 



Der Stoffschlauch wird auf rechts gedreht (ich nehme dafür gern einen Kochlöffel zur Hilfe, geht sicher auch geschickter) und anschließend wird das Gummiband durchgezogen und an den Enden sauber mit dem Stoff vernäht oder zumindest schonmal sauber umgeschlagen und abgesteckt.
Jetzt kommt die Schnalle. Die habe ich nach langem Suchen irgendwann endlich bei Frau Tulpe in Berlin die passende Schnalle gefunden, im Online-Shop gibt es sie leider nicht.
Die Enden werden einfach durch die Schnalle gezogen und dann über die Breite angenäht.

Jetzt kann der Stoff hübsch gerafft werden und ... that's it.


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Dienstag, 6. September 2011

Fundstück: Nähanleitung für Jacke

Grade habe ich das Bog von Schwurli, einer 20-jährigen Engländerin entdeckt. Sie hat eine ganze Reihe stylischer Nähideen auf ihrem Blog. Unter anderem diese Jacke hier. Das Tutorial zum Selbermachen liefert sie gleich mit, für Anfänger ist das allerdings eher nichts. Aber es lohnt sich allemahl das Blog zu verfolgen, zur Inspiration und zum Augen machen ...


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Dienstag, 19. Juli 2011

iPad-Tasche aus Tweed-Stoff

Gestern noch auf der Suche nach schönen iPad-Taschen heute schon mit dabei. Meine Version orientiert sich an eine Laptopt-Tasche von Say Yes! to Hoboken


Ich habe mich im Grund genau an die Anleitung gehalten, abgesehen von den Riemen. Das war mal ein Wildledergürtel von einem Zara-Shirt, das ich noch nie getragen habe. Ach ja, und die Tasche ist noch gefüttert mit einem Vlies, den ich an den Innenstoff gebügelt habe.
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Montag, 18. Juli 2011

Heute mal eine iPad-Tasche selber machen...

Während mein heute von mir aufgenommenes iPad den ersten Strom tankt, mache ich mich im Netz auf die Suche nach einer adäquaten Hülle. Intelligenterweise habe ich mir keine direkt dazu bestellt, weil mich diese aufdringliche bunte Riesen-Hüllen-Werbung, in den App-Stores zum Widerwillen gezwungen hat.
Das Ergebnis. Das iPad ist da und ich kann es mangels Schutzes nicht in Bahn, Park und Cafes ausführen. Also muss jetzt schnell eine schöne iPad-Tasche her. Am Besten selbst gemacht, zum Beispiel nach dieser Vorlage hier von P.S. - I made this.

Oder aber nach Vorbild dieser Laptoptasche hier, erstmal mein Favorit, weil ich noch einen sehr schönen blauen Tweetstoff herumliegen habe, aus dem eigentlich ein Rock werden sollte und der sehr gut passen könnte.

Quelle: http://www.sayyestohoboken.com
Hier gibt es die Nähanleitung zu der Laptop-Tasche. Da werde ich mich jetzt gleich mal dran begeben, ehe es dunkel wird.
Aber unter uns: Am Liebsten wäre mir ausnahmsweise mal nix selbstgemachtes, sondern diese Deluxe-Leder-iPad-Tasche hier. 



Ich sammel noch ein bisschen weiter hübsche iPad-Hüllen. Hat noch jemand sachdienliche Hinweise?
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Dienstag, 4. Januar 2011

How To - Kissen nähen

 
Der vielleicht beste Einstieg für Nähanfänger ist das Nähen von Kissen. Dabei gibt es keine Schikanen und das Ergebnis erfüllt einen mit etwas mehr Stolz als eine umgenähte Hose. 
Hier ein kurze Anleitung für Kissen mit einem schmale Rand und mit einer Öffnung für das Inlay wie bei Ikea-Bettwäsche statt mit Knöpfen, damit es maximal simpel ist.

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