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Freitag, 4. April 2014

Ganz simpel bedruckte Kissen

Diese Kissen sind aus Jutebeuteln genäht. Kann man natürlich auch anders machen, aber ich hatte noch ca. 15 Stück davon irgendwann mal angeschafft für ein letztlich nicht umgesetztes Vorhaben. Traf sich ganz gut, dass ich dann ein paar Kissen genau in diesem Look haben wollte.









Das Bedrucken habe ich dann nicht selbst zu Hause gemacht, sondern im Copyshop drucken lassen (10 Euro/Stück).

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Samstag, 6. Juli 2013

Kissen mit Spitzendeckchen aufpeppen

Ich habe vor zwei Jahren das erste mal Ideen zum Verarbeiten der guten alten Spitzendeckchen hier im Blog veröffentlicht. Seitdem habe ich auf Trödelmärkten die Augen offen gehalten nach feinen Deckchen, wie sie unsere Großmütter noch gehäkelt haben. Mittlerweile habe ich eine schöne kleine Sammlung von den verschiedensten Märkten und es war Zeit, die simpelste aller Ideen, das Aufnähen der Deckchen auf Kissen, einmal auszuprobieren. Einfach mit weißem Garn - das ist am Ende wirklich gar nicht zu sehen -  sorgfältig aufnähen und dabei aufpassen, dass sich nichts verzieht. Also am besten mit einem Stickrahmen festhalten.

Als Stoff eignet sich in meinen Augen insbesondere etwas leicht Glänzendes. Pastelltöne sehen bestimmt auch sehr hübsch aus. Ich habe ja zum Glück noch einige Deckchen übrig, um ein paar Varianten auszuprobieren. 








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Mittwoch, 10. April 2013

Kissenbezüge mit Spitze

Leider komme ich in letzter Zeit kaum zum Selbermachen und leider fällt auch unsere Bonner Strickenbar im April aus. Dabei hätte ich doch Lust viel mehr zu machen. Das Nähen zum Beispiel ist im Winter viel zu kurz gekommen. Mein einziges Werk aus dem Winter sind diese Kissen. Immerhin.


Jetzt, wo die Tage wieder länger werden und in den Abendstunden nach der Arbeit noch etwas Licht in die Wohnung fällt, komme ich ja vielleicht auch mal wieder häufiger dazu. Stoffe und Ideen liegen jedenfalls bereit und warten ...
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Mittwoch, 13. Februar 2013

Do Not Call - Einfache Handyhülle Nähen

Eine kleine Inspiration für eine einfache Handyhülle. Mit den riesen Smartphones finde ich die passgenauen einfachen Taschen doch am besten.
Außenstoff, Futterstoff und Volumenvlies werden genau auf die Handygröße (Breite X doppelte Höhe) plus Nahtzugabe zugeschnitten. Dann wird das Volumenvlies auf den Futterstoff aufgebügelt. Anschließend können die Stoffteile links auf links übereinandergelegt und rundherum mit einer schmalen Nahtzugabe zusammen genäht werden. Es muss am Ende ein Stück offen gelassen werden. Durch die Öffnung wird der Stoff dann anschließend wieder auf rechts gedreht. Es muss also am Besten so groß sein, dass der Stoff so grade hindurchpasst. Das Loch kann jetzt von außen mit ein paar Stichen zugenäht werden. Jetzt wird der Stoff in der Mitte einmal umeklappt und übereinandergelegt, sodass der Futterstoff außen ist. So kann die Tasche an den drei Taschenseiten außen zusammengenäht werden. Wieder zurück auf rechts drehen und fertig.

Verwendeter Stoff: Echino Canvas Frame

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Montag, 18. Juni 2012

Mein schönstes Urlaubs-Souvenir: Retro-Stoffschere

Ich bin wieder zurück in Bonn. Nach drei Wochen Frankreich kann wieder losgeschnibbelt werden.

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Montag, 30. April 2012

Langes Band oder Riemen von links auf rechts drehen

Was habe ich mir beim Herstellen von langen Bändern - zum Beispiel für Taschenriemen - schon einen abgebrochen, um die zunächst auf links genähten langen Röhren auf rechts zu drehen, den Stoff langsam durch die Röhre zu friemeln. Jedes Mal frage ich mich, was meine Oma wohl für eine Technik angewandt hat, wenn sie dafür - laut Berichten meiner Mutter - einen Kochlöffel verwendet hat, und jedes Mal finde ich mich wieder, den Kochlöffel durch die Stoffröhre schiebend, hin und her drehend, verständnislos mir selbst gegenüber: Und jetzt? 

Also habe ich mich heute mal hingesetzt und vielleicht das erste Mal darüber nachgedacht, ob mir nicht eine eigene Technik einfällt. Und siehe da, wenige Minuten nachedem ich noch den Kochlöffel aus der Küche geholt hatte, waren zwei Taschenriemen von je ca. einem Meter fertig. Und das ging so:


  1. Einen stabilen Faden einfädeln und am Rand des Stoffes mit einem Knoten befestigen. 
  2. Die Nadel mit dem Faden durch die Stoffröhre führen
  3. Die Röhre wird dabei, je nachdem wie lang sie ist, zur Zieharmonika. Jetzt kann dem Anfang der Röhre, wo der Knoten sitzt noch ein bisschen nachgeholfen werden, dass er nach innen gewölbt seinen Weg durch die Röhre findet. 
  4. Immer oben am Faden ziehen und den aufgerafften Stoff nach unten hin wegziehen.
  5. Irgendwann kommt das untere Ende der Röhre mit dem Knoten am entgegengesetzen Ende wieder hervor. Ab jetzt wird es noch leichter, den oberen über den unteren Stoffteil wegzuziehen.
Das ist sicher nur eine Methode, aber solange ich weiterhin zu faul bin danach zu googeln, wird das meine bleiben. Ich hoffe das funktioniert auch bei feineren Stoffen ähnlich. Die Tasche zum Riemen gibt es hier natürlich auch bald zu sehen.
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Montag, 26. März 2012

Bei der Handarbeitsmesse h+h cologne

Am Wochenende fand in Köln die Messe für Handarbeit und Hobby, die h+h cologne statt. Eine Messe rund ums Stricken, Sticken, Häkeln, Nähen, ja irgendwie rund um das, worum es auch in diesem Blog geht nur in professionell. Nichts destotrotz kann man sich ja auch als Hobbyschneider und Blogger mal bei so einer Messe für zwei Stündchen umschauen und gucken, womit die Hersteller im Strick- und Nähbusiness so auffahren. Ich wünschte grade in Sachen Wolle, von dem, was es auf der Messe zu sehen gab, würde auch mehr in Bonner Läden landen. 

Eine feine Auswahl von drei Labels, die mir besonders gefallen haben, und die ich bisher auch nicht kannte, habe ich hier mal zusammengestellt.

Rico Design


Rico Design, eine deutsche Firma, ist mir wegen dieser dezent bunten Bärchen hier ins Auge gefallen. Nicht nur die Wolle gibt es zu kaufen, sondern auch das ganze Strick-Kit. Strick- und Näh-Kits sind überhaupt der Renner momentan. Kaum einer verkauft Wolle, ohne nicht auch gleich das Selbermachpaket zu haben. Aber es muss natürlich nicht zwingend ein Bärchen aus dieser superweichen Babywolle entstehen ...

Thomas Kvist Yarns
 
Es gibt Dinge im Netz, die hat jeder Stricker schonmal gepint, geliked und getumblert. Getrickte Lampen, Sitzsäcke und Riesenkissen gehören glaube ich auf jeden Fall dazu. Ich habe noch nie die passende Wolle dazu im Laden gesehen, deshalb war dieser Stand von Thomas Kvist Yarns eines der Highlights für mich. Superschön! Ich hoffe ein paar deutsche Shops haben hier ihre Bestellung aufgegeben. Diese Wolle wird übrigens mit 15er Nadeln gestrickt.

Millamia
Und an diesem Stand hier von Millamia, einer schwedischen Marke, hätte ich am liebsten gleich losgestrickt. Merinowolle in 17 Farben bietet Millamia, die perfekte Farbpallette. Alle lassen sich super kombinieren, decken aber ein breites Spektrum an Farbtönen ab. Entsprechend soll sich auch in den nächsten Jahren nichts an der Auswahl ändern. Auch hier ist natürlich das obligatorische Strick-Kit mit im Angebot. Ein Blick auf die Website ist auch sehr zu empfehlen. Hier gibt es nicht nur die Garne, Bücher und Strick-Kits zu kaufen, sondern auch Tipps für Strick-Anfänger.
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Freitag, 2. März 2012

Eine riesen Reisetasche selbst nähen


So viel Tasche, so wenig Schnittmuster. Nur vier Schnitteile braucht man für diese Reisetasche, die hoffentlich noch in das Ablagefach der Bahn passt. Ein Seitenteil, den Boden, der zu den Seiten hochgeht (beiger Stoff), die Oberseite (an die der Reißverschluss genäht wird) und die Seitentasche. Wahnsinn dagegen, wie viel Material für eine solche Tasche nötig ist:

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Sonntag, 29. Januar 2012

Filz-Tasche für iPad oder Laptop selbermachen

Ich wollt euch diese Laptoptasche aus Filz eigentlich vorenthalten. Zumal ich sie bisher auch demjenigen vorenthalten habe, für dessen MacBook Air ich sie genäht habe.


Aber eine Erkenntis möchte ich dann doch noch teilen: Schneidet Filz für so eine Tasche niemals mit einer Schere.

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Freitag, 30. Dezember 2011

Stoffreste verarbeiten Teil IV - Dinkelkissen nähen

Für den vierte Teil meiner Reihe Stoffreste verarbeiten habe ich etwas im Angebot, was sich ganz gut in Serie produzieren lässt: Dinkelkissen für die Augen. In Ofen oder Mikrowelle erwärmt und auf Augen und Stirn gelegt, soll so ein Dinkelkissen entspannend wirken. Und bald geht's ja wieder los mit den langen Arbeitstagen, ich und meine Familie, wir sind vorbereitet.


Mit irgendeinem Korn gefüllte Wärmekissen sind ein guter Ersatz für die Wärmflasche, zumal sie nicht so auskühlen wie diese. Daher gibt es sie in allen Größen. Bei allem, was größer ist als die Augenkissen hier, werden noch einzelne Kammern eingenäht, was den Aufwand natürlich etwas größer macht.

Anleitung

Diese Version hier ist sehr schnell hergestellt. Ich habe zwei Stoffteile mit unterschiedlichen Stoffen für Vor- und Rückseite auf links zusammengenäht, wobei ich eine kurze Seite offen gelassen habe. Die offene Naht kann dann versäubert oder nochmal umgenäht werden. Dann habe ich das Kissen zunächst mit dem Dinkelkorn gefüllt und anschließend zwei Mal umgeschlagen, um es dem Dinkel so schwer wie möglich zu machen aus dem Kissen zu kriechen. Den Umschlag habe ich dann mit Knöpfen zusammengenäht. So lässt sich das Kissen schnell und einfach fertigstellen, es ist aber auch noch möglich mit etwas Stoffaufgefriemel den Dinkel regelmäßig auszutauschen.


Randdaten

Größe: ca. 24 x 10 cm
Benötigter Stoff: je 2 Stoffteile à ca. 30 x 12 cm
Füllmenge Dinkel: ca. 230 Gramm (Eine Tabelle für die richtige Füllmenge bei den verschiedensten Füllmaterialen vom Dinkel bis zum Kirschkern findet sich zum Beispiel bei Giraffenland.)


Weitere Tipps zum Stoffreste verarbeiten:

Stoffreste verarbeiten Teil I - kleines Schmuck- oder Tampon-Täschchen 
Stoffreste verarbeiten Teil II - Stoffmemory
Stoffreste verarbeiten Teil III - Stoff-Geschenkanhänger
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Montag, 19. Dezember 2011

Scrabble Sitzkissen selber nähen

Deutsches Wort mit drei Buchstaben ...? Das Schwierigste an diesen Scrabble-Kissen war für mich die Entscheidung, welches Wort ich legen möchte. Zumal es so kurz sein musste, dass es auf eine Bank passt. Am Ende habe ich mich für das quasi sprachübergreifende "HEY" entschieden. Das passt doch überall hin und kann jeder verstehen, wie er grade möchte. "HEY, setz dich doch", "HEY Flachzange!", "HEY, wie schön dass du da bist!" oder einfach nur "HEY!"


Nur ein paar Basic-Infos zur Herstellung:

Größe: 40x40 cm
Material Innen: Schaumstoff (aus dem Baumarkt)
Material Außen: Baumwolle, mit möglichst glatter Oberfläche
Font: Optima
Drucktechnik: Habe ich leider vergessen, eine Folie, die dann draufgepresst wird. Daher sollte der Druck unbedingt gemacht werden bevor die Kissen komplett zusammengenäht werden. (Druck kostet ca. 35 Euro für die drei Buchstaben)
Schwierigkeitsgrad für einen Anfänger wie mich: Definitiv zu hoch ;) Und ich finde, die Variante als ganz simples Kissen, wie Ihr viele bei Etsy findet, sieht auch super aus oder?
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Freitag, 25. November 2011

Stoffreste verarbeiten Teil II - Stoffmemory

Was stelle ich mit Stoffresten an? Ich habe kürzlich schon einen ersten Tipp für ein Stofftäschchen, zum Beispiel als Verpackung für ein Schmuckgeschenk gepostet.
Wer eine größere Menge unterschiedlicher Stoffreste hat, und gern etwas für Klein-Kinder basteln möchte, für den wäre vielleicht dieser Tipp hier etwas: Das Stoffmemory.
Beispiele dafür habe ich schon häufiger gesehen, zum Beispiel hier bei Prudent Baby.



Gebraucht werden lediglich ein einheitlicher Stoff für die Rückseite, die Stoffreste für die Vorderseite und Bügelvlies, das eine beidseitige Bügelfläche hat (es könnte auch mit Vliesofix gehen). Als Stoffreste besonders geeignet sind natürlich Print-Stoffe, die am besten noch Figuren zeigen. Unter meinen Stoffresten befinden sich zum Beipiel ein paar Matroschka-Stoffe, die ich für sehr geeignet halten würde.
Für das Memory hier im Bild bräuchte man natürlich noch eine Zickzack-Schere.
Das Memory zu basteln ist dann ganz einfach und braucht noch nichtmal eine Nähmaschine.
  • Es wird eine Schablone gebraucht oder auch ein festes Maß, wenn einfach ganz klassisch Quadrate geschnitten werden sollen. 
  • Jetzt können die Stoffe in der gewünschten Anzahl zugeschnitten werden. Die Außenstoffe sollten etwas größer geschnitten werden als das Faservlies.
  • Anschließend wird der Stoff für Ober- und Unterseite nacheinander mit dem Faservlies zusammengebügelt. 
  • Beim letzten Zuschneiden muss nun sehr exakt gearbeitet werden, schließlich sollten beim Memory die verdeckten Plättchen wegen unterschiedlicher Größen, gekappter Ecken oder Ähneliches keine Gedächtnisstütze liefern.
 So ein Memory ist doch ein hübsches, einfaches, selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk oder?
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Mittwoch, 9. November 2011

Stoffreste verarbeiten Teil I

Wenn man nicht grade Zero-Waste Modedesigner ist dann bleibt ja immer ein bisschen was übrig vom Stoff. Da ich in der Regel ohne Schnittmuster und ohne Ahnung anfange zu Schneidern, kaufe ich von vornherein eigentlich immer zu viel Stoff. Nicht sehr nachhaltig, das muss ich an der Stelle zugeben, wenn ich schon Zero-Waste erwähne, aber da komme ich vielleicht auch noch hin.

Ein bisschen Verschnitt ist immer oder wie heißt das.
Und deshalb poste ich eine kleine Reihe mit Tipps, was man mit den Stoffresten, die übrigbleiben, die zu schade sind zum Wegschmeißen, die aber auch oft lange lange rumliegen, so anstellen kann. Ich fange an mit einem Mini-Eigenwerk, da ich die Fotos grade zufällig wiedergefunden habe.


Ich brauche gar nicht lang zu beschreiben, wie ich das gemacht habe, da ich das Gleiche schonmal in groß als iPad-Tasche gepostet habe, mit Verweis auf diese Nähanleitung für eine Laptoptasche. Noch einen Knopf aus der großen Knopfsammlung gefischt, dich ich meinen Großmüttern zu verdanken habe und mit aufklebbarem Klettverschluss verschlussfertig als Geschenkverpackung verwertet. Das hat vielleicht eine halbe Stunde Mühe gekostet und ich hoffe, dass so ein Täschchen letztlich häufiger Verwendung findet als ein kleines Schmuckdöschen. Bei Dawanda sind ja zum Beispiel auch Tampontäschchen oder auch Tampon Täschi der Renner. So lässt sich das natürlich auch verwenden.


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Dienstag, 8. November 2011

Do it Yourself - Nähanleitung für Stoffgürtel


Manche Dinge sehen auf den ersten Blick so easy aus, am Ende haben sie dann aber doch für einen Anfänger wie mich ihre Tücken. Die größte Herausfoderung für mich ist beim Nähen immer wieder die Exaktheit, mit der gearbeitet werden muss, damit das Vorhaben gelingt. Dieser Stoffgürtel mit einem Gummiband ist mal wieder ein gutes Beispiel. Wird der Stoff zu eng zusammengenäht faltet sich innen das Gummiband, ist er zu weit rutscht der Stoff zu stark. Das hat mich so viel Zeit gekostet, dass ich einen ganzen Monat nicht zum Bloggen gekommen bin.

Und so geht's im Einzelnen:

1. Schritt: Maß nehmen
Wo soll der Gürtel sitzen, in der Hüfte, in der Taille, über der Brust, unter Hals? Das perfekte Maß kann bei jedem anders ausfallen.
Das Gummiband sollte dann natürlich etwas kürzer zugeschnitten werden als das genommene Maß. Der Stoff, der letztlich darumgespannt wird, kann etwa doppelt so lang sein wie das Gummiband und natürlich doppelt so breit plus Nahtzugabe zugeschnitten werden.  

2. Schritt: Stoffschlauch nähen


Es wird also unter Umständen ein sehr langes Stück Stoff gebraucht, das zu einem Schlauch auf links zusammengenäht wird. Die Naht muss nun sehr genau der Breite des Gummibandes entsprechend angesetzt werden. Bei mir 5,5 cm. Wer von Anfang an exakt schneidet, der hat es dann auch beim Nähen leichter, viel Spielraum ist hier nicht.


3. Schritt: Anschnallen 



Der Stoffschlauch wird auf rechts gedreht (ich nehme dafür gern einen Kochlöffel zur Hilfe, geht sicher auch geschickter) und anschließend wird das Gummiband durchgezogen und an den Enden sauber mit dem Stoff vernäht oder zumindest schonmal sauber umgeschlagen und abgesteckt.
Jetzt kommt die Schnalle. Die habe ich nach langem Suchen irgendwann endlich bei Frau Tulpe in Berlin die passende Schnalle gefunden, im Online-Shop gibt es sie leider nicht.
Die Enden werden einfach durch die Schnalle gezogen und dann über die Breite angenäht.

Jetzt kann der Stoff hübsch gerafft werden und ... that's it.


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Montag, 26. September 2011

Kleiner Stoffkaufrausch in Berlin

Wie praktisch wenn Stoffe Meyer und Frau Tulpe mal für ein paar Tage direkt um die Ecke sind. Das müsste genug Material sein, um die ersten verregneten Herbsttage rumzukriegen, die kommen bestimmt ... aber nicht jetzt, also erstmal raus in die Sonne ... 


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Dienstag, 6. September 2011

Fundstück: Nähanleitung für Jacke

Grade habe ich das Bog von Schwurli, einer 20-jährigen Engländerin entdeckt. Sie hat eine ganze Reihe stylischer Nähideen auf ihrem Blog. Unter anderem diese Jacke hier. Das Tutorial zum Selbermachen liefert sie gleich mit, für Anfänger ist das allerdings eher nichts. Aber es lohnt sich allemahl das Blog zu verfolgen, zur Inspiration und zum Augen machen ...


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Dienstag, 23. August 2011

Wiedermal eine Tasche mit großer Schleife

Das erste Kreuz ist gemacht. Ich hatte vor kurzem in Berlin bei Stitch 'n Bitch angefangen, diese Tasche, zuvor mit beigem, dreckigem Abschluss, noch einmal neu zu machen. Ich bin zwar nicht mehr ganz glücklich mit der Farbauswahl des Stoffes, das Beige vorher war schon um Einiges schöner, aber da sie nun schonmal fertig ist, werde ich sie auch tragen ....


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Montag, 22. August 2011

Von guten Vorsätzen zum Sommerende

Die Geschichte des Selbermachens ist für mich häufig eine Geschichte mit einem Anfang aber leider ohne Ende, manchmal auch mit einem vorläufigen Ende. Eine Idee schafft es auf's Papier, in einen Zuschnitt oder auf zwei Nadeln und dann passiert erst einmal eine Weile garnichts mehr. 
Ich verliere die Lust oder das Interesse oder das Gefallen. Ständig bin ich von Unvollkommenem, denn schlicht Unfertigem umgeben. Diese Dinge liegen überall rum, ich habe einfach zu wenige Schränke, um diese Male meiner Faulheit oder Unfähigkeit wegzusperren und so starren sie mich immerzu an, sobald ich den Raum betrete. Dieses schwarze Knäuel Spitzenstoff auf dem Tisch zum Beispiel wollte mal ein Rock sein, fertig abgesteckt, zwischendurch mal hübsch drapiert, aber es war und ist nichts weiter als ebendieses verstaubende Knäuel. Und dann sind da noch die Dinge, die nach dem ersten Tragetest ihre Schwachstellen offenbart und kurz nach Fertigstellung wieder untauglich geworden sind. Riemen von Taschen sind besonders anfällig, die reißen einfach, Ösen fransen, Druckknöpfe reißen aus, eine Naht ist eben nicht zwingend eine gute und all das liegt jetzt hier rum. Die Schattenseite der Handarbeit. 
Ich habe nun ein Ziel. All diesen verstofften Unrat, den ich hier verzapft habe, abzuarbeiten. Zur seelische Reinigung sozusagen oder auch einfach um Ordnung zu schaffen, ohne gleich alles wegzuschmeißen. Das ist also mein Plan für diese Woche. Zugleich werde ich mich äußerst gesund ernähren, viel Sport machen und wenig Geld ausgeben versteht sich. 
 


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Dienstag, 19. Juli 2011

iPad-Tasche aus Tweed-Stoff

Gestern noch auf der Suche nach schönen iPad-Taschen heute schon mit dabei. Meine Version orientiert sich an eine Laptopt-Tasche von Say Yes! to Hoboken


Ich habe mich im Grund genau an die Anleitung gehalten, abgesehen von den Riemen. Das war mal ein Wildledergürtel von einem Zara-Shirt, das ich noch nie getragen habe. Ach ja, und die Tasche ist noch gefüttert mit einem Vlies, den ich an den Innenstoff gebügelt habe.
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Montag, 18. Juli 2011

Heute mal eine iPad-Tasche selber machen...

Während mein heute von mir aufgenommenes iPad den ersten Strom tankt, mache ich mich im Netz auf die Suche nach einer adäquaten Hülle. Intelligenterweise habe ich mir keine direkt dazu bestellt, weil mich diese aufdringliche bunte Riesen-Hüllen-Werbung, in den App-Stores zum Widerwillen gezwungen hat.
Das Ergebnis. Das iPad ist da und ich kann es mangels Schutzes nicht in Bahn, Park und Cafes ausführen. Also muss jetzt schnell eine schöne iPad-Tasche her. Am Besten selbst gemacht, zum Beispiel nach dieser Vorlage hier von P.S. - I made this.

Oder aber nach Vorbild dieser Laptoptasche hier, erstmal mein Favorit, weil ich noch einen sehr schönen blauen Tweetstoff herumliegen habe, aus dem eigentlich ein Rock werden sollte und der sehr gut passen könnte.

Quelle: http://www.sayyestohoboken.com
Hier gibt es die Nähanleitung zu der Laptop-Tasche. Da werde ich mich jetzt gleich mal dran begeben, ehe es dunkel wird.
Aber unter uns: Am Liebsten wäre mir ausnahmsweise mal nix selbstgemachtes, sondern diese Deluxe-Leder-iPad-Tasche hier. 



Ich sammel noch ein bisschen weiter hübsche iPad-Hüllen. Hat noch jemand sachdienliche Hinweise?
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